Aussichtsturm Turmholz

Aussichtspunkt / Wohnhaus
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Informationen

  • Die 54 Meter hohe Erhebung (der höchste Punkt in der Umgebung) "Turmholz" hieß früher Daakholz und wurde erst mit dem Bau eines Aussichtsturms im Jahr 1870 in Turmholz umbenannt. Der Turm wurde vom Gutsbesitzer Droege in Auftrag gegeben und vom Zimmermann Göttsch vom Burbarg erbaut. Von hier aus konnte man im Deutsch-Französischen Krieg die französischen Kriegsschiffe auf der Förde beobachten, als sie im August 1870 Kiel blockieren wollten. Da die Franzosen aber nicht ausreichend Kohlen an Bord hatten, um die deutschen Kriegsschiffe zu verfolgen und auch nicht über ausreichend Truppen verfügten, um an der Ostseeküste anzulanden, zogen sie sich am  24. September nach Frankreich zurück.

    Im Jahr 1921 brannte an einen Sonntagmorgen der Aussichtsturm nieder. "Jede Hilfe kam zu spät, es musste nicht mehr eingegriffen werden." Wahrscheinlich wurde der Brand durch Sabotage, bzw. beim Diebstahl von Metallen in der Blitzableiter-Anlage ausgelöst.
    Die verfallenen Reste des Turmes wurden später entfernt und im zweiten Weltkrieg ein neuer Turm als Flakstellung errichtet. Die Betonfundamente von diesem Bauwerk sind noch heute im Boden vorhanden.


    Location: Schrevenborner Weg

Chronik

Bewohner

  • Erbauer: Zimmermann Göttsch

Quellen

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5.0 0 Reviews 1870
1921 Zerstört
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Turmholz, Schrevenborn
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Details
  • Turmholz, Schrevenborn
  • Zustand: Zerstört
  • Nutzung: Wohnhaus
  • Anno: 1.870
  • Bis: 1921
  • Epoche: Deutsch-Französischer Krieg (1870-1871)
  • Landbesitz: Kein Landbesitz
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