Kiek ut
Restaurant / Wohnhaus
Informationen
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Der Strandpavillon "Kiek ut" wurde in den 1950er Jahren am Kitzeberger Strand nahe der Dampferbrücke errichtet. Inhaber war Gustav Lütje. Seit 1982 war Edgar Valbuena Inhaber des Kiek ut und bot neben Pizza auch Gerichte wie Calamaris und andere südländische Spezialitäten an.
Die spätere Pächterin des Kiek ut ging 2008 in Insolvenz. Der Eigentümer des Gebäudes, die Gemeinde Heikendorf, konnte zunächst nicht frei über das Objekt verfügen, da die Pächterin Kredite über das Grundbuch abgesichert hatte. Im Februar 2011 wurde der Betrieb wieder öffentlich ausgeschrieben. Der Sanierungsbedarf war jedoch größer als gedacht. Die Gemeinde Heikendorf beteiligte sich an den Kosten der Grundsanierung und der neue Pächter Marcello Palmas aus Berlin eröffnete ein italienisches Restaurant.
2014 gründete Inga Körbächer eine Bürgerinitiative um das Gebäude vor dem Abriss und einem Investorenprojekt zu bewahren. Aus dieser Initiative entwickelte sich der Verein Kitzeberger Dampferbrücke. Die Gemeinde gab dem Verein den Zuschlag ein Konzept für die Sanierung und weitere gastronomische Nutzung zu entwickeln. Im Jahr 2015 wurde das Restaurant erneut geöffnet.
Nach einer erneuten Insolvenz des Kiek ut durch die Betreiberin Bettina Fech, wurde der Betrieb im Februar 2025 eingestellt. Als Zwischenlösung übernahm Björn Fischer, der Bruder von Inga Körbächer, im April die Fortführung eines gastronomischen Angebots. Das Konzept wurde auf zwei Jahre angelegt um Investitionen in Form von Instandsetzungsarbeiten und einer energetischen Sanierung zu tätigen.
Das Gebäude gehört dem Förderverein Kitzeberger Dampferbrücke e.V., es steht auf einem Erbbaugrundstück der Gemeinde Heikendorf.
Location: Schönkamp
Chronik
Bewohner
Quellen
- Webseite: https://www.kiek-ut-kitzeberg.de
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