Schüttbrehm
Gehölz / -
Informationen
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Das Gehölz Schüttbrehm ist ein Überbleibsel des Urwaldes Isarnho, der einst große Teile des östlichen Schleswig-Holsteins bedeckte. Der Schüttbrehm war früher bedeutend größer und reichte weiter in Richtung Probsteierhagen.
Der westliche Teil des Hagener Moores war einst der Hagener Schüttbrehm. Hier wurden ab 1936 insgesamt 25 Munitionsbunker und mehrere Werkstätten gebaut um Torpedos zusammenzusezten zu lagern und zu warten. An dem Weg nach Trensahl befand sich ein Verladebahnhof und ein Anschlussgleis einer Schmalspurbahn, die von der Anlage, am Fort Röbsdorf vorbei, bis nach Korügen führte. Dort wurden am U-Boot-Kai die Torpedos auf die U-Boote verladen. Die Bunker wurden nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges freigelegt und als Wohnraum für Flüchtlingsfamilien genutzt. Anschließend wurden die Bunker gesprengt. Es wurde nur ein kleiner Teil stehengelassen, in dem sich später die "Waldklause" befand.
Die Im nördlichen Teil des Schüttbrehms, nahe des Bornbrook, soll sich auf einer Hügelkette eine sogenannte Fluchtburg befunden haben. In den verschiedensten Epochen werden in dem Waldgebiet immer wieder Menschen gelebt haben. In der Nähe des Boornbrook fand man eine germanische Streitaxt. Auch eine Steinschmiede hat es im nördlichen Schüttbrehm gegeben, in der Waffen und Werkzeuge aus Flint gefertigt wurden. Die tausende Steinsplitter, die dort lagen, nutzte der Bauer Rose von der Bokenkoppel für die Ausbesserung seiner Wege.
Location: Lehmkamp
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