Das Ostseehochwasser in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober 2023 war mit einem Pegel von 1,95 Metern über Normal, eines der Höchsten der letzten Jahre. Zuletzt kam es im Jahr 1995 zu solch einem Pegelstand. In Heikendorf kam es in diesem Jahr zu keinen größeren Schäden. Die Wiesen an der Mühlenau wurden komplett geflutet, das Schröderhaus wurde durch die neuen Schutzmaßnahmen des Eigners gut geschützt. Der Strandbereich von Alt-Heikendorf stand unter Wasser, es reichte bis zur Hafenstraße Ecke Solten Wiesch. Bei dem alten Haus der Familie Möller stand das Wasser knietief, ebenso nebenan bei der Seebadeanstalt.
Die Bootseigner haben in den Tagen zuvor Vorbereitungen getroffen und da im gesamten Hafengebiet keinerlei Wellengang herrschte, kam es auch hier zu keinen größeren Schäden. Der gesamte Bereich des Gewerbehafens wurde überschemmt, so wie Teile des Netzgartens. Am Schröderstrand stand das Wasser bis zur Uferwand. Am Möltenorter Strand blieben die Gastronomiehäuschen, im Gegensatz zu denen in Laboe, von der Uberflutung verschont. Der Sand verlagerte sich in den hinteren Bereich des Strandes an die Mauer. Der Kinderspielplatz musste in den nächsten Tagen vom Sand befreit werden.

Archivgruppe Heikendorf

Archivgruppe Heikendorf und Umgebung

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