Bildervortrag in der Mehrzweckhalle

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Als Teil der Ausstellung “Nachhaltiges Heikendorf 2024” vom 28.07. bis zum 02.08.2025 in der Mehrzweckhalle in Heikendorf präsentiert die Archivgruppe einen Spaziergang durch das alte Heikendorf. Der Bildervortrag von Dennis Rindermann findet am 31.08. um 19:00 Uhr statt. Der Eintritt ist frei – 50 Personen.

2025 07 31 Vortrag Alt Heikendorf (15)-min
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Hafenfest 2025

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Das Hafengelände in Möltenort wird sich vom 18. bis 20. Juli 2025 an drei Tagen in eine Partyzone verwandeln mit Live-Musik, Open Ship, Feuerwehr-Ausstellung und Kinderanimation.

Die Archivgruppe Heikendorf ist am Samstag den 19. Juli von 12 Uhr bis 18 Uhr mit einem Pavillon im Strandweg vertreten. Weiterlesen… “Hafenfest 2025”

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150 Jahre Ostseebad Laboe

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Unsere Nachbargemeinde Laboe feiert 150 Jahre Ostseebad Laboe. Aus diesem Anlass veröffentlichen wir einige alte Bilder von Laboe aus unserem Archivbestand. Sie zeigen den alten Hafen, den Strand und das alte Bauerndorf. Weiterlesen… “150 Jahre Ostseebad Laboe”

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Jana Tarnowski, Bürgermeister Tade Peetz und Dennis Rindermann vor dem neuen Siedlungsschild in Neuheikendorf. Foto: CK

Neues Hinweisschild erinnert an Gustav Köppen Siedlung

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Ein neues Schild im Röbdsdorfer Weg erinnert an fast vergessene Zeiten im Ortsteil Neuheikendorf. Die „Gustav Köppen Siedlung“, so ist auf dem Infotext zu lesen, entstand im Jahr 1952 und schaffte im Zuge des Marshall-Plans dringend benötigten Wohnraum.

Als Beauftragter für Vertriebenenangelegenheiten in der Gemeinde Heikendorf hatte sich Gustav Köppen dafür eingesetzt, 17 Flüchtlingsfamilien aus dem Osten eine landwirtschaftliche Nebenerwerbsstelle zu ermöglichen. Bis in die 1980er Jahre stand ein entsprechendes Schild – auch als Dank für das Engagement von Gustav Köppen – am Straßenrand und erinnerte an diese Siedlung, die heute Teil des Röbdsdorfer Weges ist.

Weiterlesen… “Neues Hinweisschild erinnert an Gustav Köppen Siedlung”

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Alt-Heikendorf in alten Ansichten

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Die Archivgruppe Heikendorf hat zum Jahresende und in Zusammenarbeit mit Archiv.sh ein Buch mit 53 alten Ansichten von Alt-Heikendorf veröffentlicht. Es zeigt zum Teil seltene Aufnahmen aus der Kaiserzeit, von den Bauernhöfen, Gaststätten und dem Dorfleben.

Das Buch ist über die Webseite der Archivgruppe Heikendorf, in der Gemeindebücherei sowie in der Bücherinsel in Heikendorf erhältlich.

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Möltenort in alten Ansichten

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Die Archivgruppe Heikendorf hat in Zusammenarbeit mit Archiv.sh ein Buch mit 40 alten Ansichten von Möltenort veröffentlicht. Es zeigt zum Teil seltene Aufnahmen aus der Kaiserzeit, vom Hafen, dem Strand und den Tourismusbetrieben.

Das Buch ist über die Webseite der Archivgruppe Heikendorf, in der Gemeindebücherei sowie in der Bücherinsel in Heikendorf erhältlich.

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Fotogalerie Heikendorf - Hochwasser in Heikendorf- Beitragsbild-min

Ostseehochwasser 2023

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Das Ostseehochwasser in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober 2023 war mit einem Pegel von 1,95 Metern über Normal, eines der Höchsten der letzten Jahre. Zuletzt kam es im Jahr 1995 zu solch einem Pegelstand. In Heikendorf kam es in diesem Jahr zu keinen größeren Schäden. Die Wiesen an der Mühlenau wurden komplett geflutet, das Schröderhaus wurde durch die neuen Schutzmaßnahmen des Eigners gut geschützt. Der Strandbereich von Alt-Heikendorf stand unter Wasser, es reichte bis zur Hafenstraße Ecke Solten Wiesch. Bei dem alten Haus der Familie Möller stand das Wasser knietief, ebenso nebenan bei der Seebadeanstalt.
Die Bootseigner haben in den Tagen zuvor Vorbereitungen getroffen und da im gesamten Hafengebiet keinerlei Wellengang herrschte, kam es auch hier zu keinen größeren Schäden. Der gesamte Bereich des Gewerbehafens wurde überschemmt, so wie Teile des Netzgartens. Am Schröderstrand stand das Wasser bis zur Uferwand. Am Möltenorter Strand blieben die Gastronomiehäuschen, im Gegensatz zu denen in Laboe, von der Uberflutung verschont. Der Sand verlagerte sich in den hinteren Bereich des Strandes an die Mauer. Der Kinderspielplatz musste in den nächsten Tagen vom Sand befreit werden.

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Fahrlässige Branstiftung

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Fahrlässige Branstiftung im Jahr 1925. In Heikendorf bei Kiel ließen mehrere Personen einen Papierballon aufsteigen, unter dem sie einen Behälter mit Benzin befestigt hatten.
Das Benzin explodierte und der Ballon fuhr auf das Stohdach einer Scheune, das sofort Feuer fing. Die Flammen ergriffen auch das Nebenhaus und sprangen auf einen 150 Meter entfernten Wald über, der ebenfalls in kürzester Zeit dem Brande zum Opfer fiel.
Dem glücklichen Umstande, dass verhältnismäßige Windstille herrschte, war es zu danken, dass das Dorf vor einem großen Brandunglück bewahrt blieb.

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Der-angeschwemmte-Ölschlamm-in-Möltenort-wird-abgesaugt-1971-min

Schiffsunglück mit einem Rohöltanker

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Im Jahr 1971 kam es am 25. Februar auf der Kieler Förde zu einem Schiffsunglück mit einem Rohöltanker. Dieser trug den Namen “Bomin” und war mit 19.000 Tonnen Öl beladen. Der Tanker kollidierte in der Nacht mit dem Frachter “Aue” vor dem Falckensteiner Strand. Bei dem Unglück liefen ca. 150 Tonnen Öl aus dem Tanker und trieben aufgrund des Nordwindes nach Möltenort. Durch den sofortigen Großeinsatz der Gemeinde Heikendorf konnte eine drohende Ölverschmutzung abgewehrt werden. Zum Einsatz kamen Mulldozer, Ölschlammwagen und Bindemittel. Der Möltenorter Strand wurde anschließend mit 4000 m³ Seesand aus Stein erneuert. Der Sand wurde vor Stein abgetragen und in Möltenort aufgespült.

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Der kleine Detlev

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In dem Kieler Correspondenzblatt wird aus Alt-Heikendorf vom 22. Juli 1856 geschrieben:
“Am 19. diesen Monats starb hier ein Zwerg im wirklichen Sinne des Wortes, der kleine Detlev genannt. Er war ein Männchen von der Größe und Stärke eines 3 bis 4 jährigen Knaben.
Er war proportioniert gebaut, liebte modischen Schnitt an seiner Kleidung, er war überhaupt ein Mann von Welt und sein Gesicht bot einen zugleich gutmütigen und pfiffigen Ausdruck.
Der kleine lebte in glücklichen Verhältnissen bei seiner Mutter und Schwester in Alt-Heikendorf, und war durch sein munteres, drolliges Wesen und seine witzigen Einfälle bei Jedermann beliebt.
Nach einer unlängst hier stattgehabten Lustbarkeit, wo er sehr vergnügt gewesen und viel getanzt, wart er aufs Krankenlager geworfen, wovon er nicht wieder aufstand.
Der Kleine hing sehr am Leben, aber der Tod, der unerbittliche, gab nicht nach. Am Sonnabend Nachmittag voriger Woche verschied er. Die Kunde ging von Haus zu Haus, der kleine Detlev ist tot und jeden betrübte das.
Besonders werden Mutter, Geschwister und Nachbarn den kleinen vermissen. Er war 25 Jahre alt.”

Es handelt sich hierbei um Detlev Friedrich Kähler (* 17.10.1831). Dieser war Barbier und lebte bei seiner Mutter, in dem Altenteilhaus der Hofstelle Böhe Dorfstraße 6. Seine Mutter war Magdalena Margaretha Kähler geb. Böhe (* 1803), Tochter des Hufen Erbpächters Jochim Ludewig Böhe (* 1760). Detlevs Vater war der Tagelöhner Jürgen Christian Kähler (* 1799).

Quelle: KB 1831/87

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