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Urspünge der heutigen Besiedelung

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Der westslawische Stammesverband der Abodriten

Vom 8. bis zum 12. Jahrhundert lebten in unseren Gebieten, östlich der Schwentine die Abodriten. Von 1129 bis zu seinem Tod war Knud Lavard (* 12.3.1096 – † 7.1.1131) letzter Samtherrscher dieses westslawischen Stammesverbandes. Er errichtete 1128 die erste Siegesburg auf dem Kalkberg (Segeberg), welche 1130 von Adolf I niedergerissen wurde. Nach Lavards Ermordung wurde dieser als Heiliger verehrt.

Mit Adolf I kamen dann die Schauenburger nach Nordelbien, wo sie unter dessen Sohn und Enkel gleichen Namens in Wagrien ein erstes Kapitel der deutschen Ostsiedlung einleiteten,.

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Die Katastrophe auf dem Unterseeboot U3

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Am Vormittag des 17. Januar 1911 ereignete sich der einzige deutsche U-Boot-Unfall vor dem Ersten Weltkrieg. U 3 lief an diesem Tag mit 10 U-Bootschülern besetzt an einem stürmischen Tag mit Wind und hohen Wellen zu einer Erprobungsfahrt aus dem Kieler Hafen.
Noch vor Verlassen der Förde sollte eine Trimmübung durchgeführt werden, bei der das Boot nur so weit taucht, dass das Deck gerade unter Wasser kommt und der Kommandoturm über Wasser bleibt. Als jedoch das Wasser das Oberdeck überspülte, drang es in den Maschinenraum ein. Durch einen Ventilationsmast, dessen Verschlussklappe den geschlossenen Zustand anzeigte, gelang das Wasser ins Boot. Es stieg schnell, so dass das Schott zum Maschinenraum geschlossen wurde.

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Die Fischer von Pillau

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Die Archivgruppe Heikendorf hat in Zusammenarbeit mit dem Fischereimuseum Möltenort ein Buch über die Fischer aus Pillau veröffentlicht. Es basiert im überwiegenden auf den Unterlagen des Fischers Manfred Schock geboren im Jahr 1929 in Sorgenau. Er war einer der vielen Flüchtlinge aus Ostpreußen, die Ende des Zweiten Weltkriegs in der Kieler Förde landeten. Manfred Schock war Fischer, sein Kutter in Möltenort war die “Heimatland” und später die “De Hoop”.

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Das Ostseesturmhochwasser 1872

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Das Ostseesturmhochwasser 1872 ist das schwerste bekannte Ostseesturmhochwasser.

Es suchte in der Nacht vom 12. auf den 13. November 1872 die Ostseeküste von Dänemark bis Pommern heim. Der höchste gemessene Scheitelwasserstand betrug etwa 3,30 m über Normalnull. Die Küstenorte an der Kieler Bucht, Laboe, Schönberg, Wendtorf, Stein und Strande wurden von der Sturmflut schwer getroffen, fast alle Häuser wurden zerstört, drei Menschen ertranken. Durch die eng nach Süden verlaufende Kieler Förde waren Kiel und der Hafen vor der Sturmflut weitgehend geschützt.

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Fotogalerie Heikendorf - Hochwasser in Heikendorf- Beitragsbild-min

Ostseehochwasser 2023

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Das Ostseehochwasser in der Nacht vom 20. auf den 21. Oktober 2023 war mit einem Pegel von 1,95 Metern über Normal, eines der Höchsten der letzten Jahre. Zuletzt kam es im Jahr 1995 zu solch einem Pegelstand. In Heikendorf kam es in diesem Jahr zu keinen größeren Schäden. Die Wiesen an der Mühlenau wurden komplett geflutet, das Schröderhaus wurde durch die neuen Schutzmaßnahmen des Eigners gut geschützt. Der Strandbereich von Alt-Heikendorf stand unter Wasser, es reichte bis zur Hafenstraße Ecke Solten Wiesch. Bei dem alten Haus der Familie Möller stand das Wasser knietief, ebenso nebenan bei der Seebadeanstalt.
Die Bootseigner haben in den Tagen zuvor Vorbereitungen getroffen und da im gesamten Hafengebiet keinerlei Wellengang herrschte, kam es auch hier zu keinen größeren Schäden. Der gesamte Bereich des Gewerbehafens wurde überschemmt, so wie Teile des Netzgartens. Am Schröderstrand stand das Wasser bis zur Uferwand. Am Möltenorter Strand blieben die Gastronomiehäuschen, im Gegensatz zu denen in Laboe, von der Uberflutung verschont. Der Sand verlagerte sich in den hinteren Bereich des Strandes an die Mauer. Der Kinderspielplatz musste in den nächsten Tagen vom Sand befreit werden.

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Hexenverfolgung

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Ancke Krußen 1638 vor dem Kieler Gericht, Urteil unbekannt

Ancke Krußen war ein Schlachterweib aus der Brunswik, ihr Bruder war Tewes Schneklodt zu Neuheikendorf.

Sie wurde von Hans und Marx Wilden angeklagt, die ihre Klageschrift beim Amtschreiber des Amtes Kiel einreichten.

Ancke Krußen wurde von einer Frau zu Schrevenborn mit Namen Engell Emsche besagt, einer verbrannten “Zeüberschen” (=Zauberin; 1637 wurde Engell Emsche auf Gut Schrevenborn bei Kiel hingerichtet)

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Naturhorn Nachtwächter

Die Nachtwächter von Heikendorf

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Karl Steffen aus dem Teichtor, nannte Wilhelm Schneekloth folgende Heikendorfer Nachtwächter:

Adolf Kähler aus dem alten Krug (Ein Veteran des Ersten Schleswig-Holsteinischen Krieges von 1848)

Friedrich Lütje aus Kitzeberg (Frie Lüüt)

Paul Stephan aus dem Lehrerwohnhaus (Er war auch für die Schulreinigung zuständig)

Fritz Biermann

Wilhelm Holtfreter (bis in die 30er Jahre)

Seitdem bläst keiner, wenn Heikendorfs Bürger des Nachts ruhen, das Feuerhorn mehr.

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Fahrlässige Branstiftung

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Fahrlässige Branstiftung im Jahr 1925. In Heikendorf bei Kiel ließen mehrere Personen einen Papierballon aufsteigen, unter dem sie einen Behälter mit Benzin befestigt hatten.
Das Benzin explodierte und der Ballon fuhr auf das Stohdach einer Scheune, das sofort Feuer fing. Die Flammen ergriffen auch das Nebenhaus und sprangen auf einen 150 Meter entfernten Wald über, der ebenfalls in kürzester Zeit dem Brande zum Opfer fiel.
Dem glücklichen Umstande, dass verhältnismäßige Windstille herrschte, war es zu danken, dass das Dorf vor einem großen Brandunglück bewahrt blieb.

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Der-angeschwemmte-Ölschlamm-in-Möltenort-wird-abgesaugt-1971-min

Schiffsunglück mit einem Rohöltanker

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Im Jahr 1971 kam es am 25. Februar auf der Kieler Förde zu einem Schiffsunglück mit einem Rohöltanker. Dieser trug den Namen “Bomin” und war mit 19.000 Tonnen Öl beladen. Der Tanker kollidierte in der Nacht mit dem Frachter “Aue” vor dem Falckensteiner Strand. Bei dem Unglück liefen ca. 150 Tonnen Öl aus dem Tanker und trieben aufgrund des Nordwindes nach Möltenort. Durch den sofortigen Großeinsatz der Gemeinde Heikendorf konnte eine drohende Ölverschmutzung abgewehrt werden. Zum Einsatz kamen Mulldozer, Ölschlammwagen und Bindemittel. Der Möltenorter Strand wurde anschließend mit 4000 m³ Seesand aus Stein erneuert. Der Sand wurde vor Stein abgetragen und in Möltenort aufgespült.

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Anfrage Nr. 1597 an das Deutsche Reich den Reichstag

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Nr. 4191.
Anfrage Nr. 1597.
Nach uns zugegangenen Mitteilungen sind in Möltenort und Heikendorf an der Kieler Förde zwei große moderne Hotels von ihren Besitzern abgerissen worden.
Das Baumaterial ist an das Ausland verkauft worden.
1. Ist der Reichsregierung diese Tatsache bekannt?
2. Billigt sie dieses Vorgehen von Privatkapitalisten angesichts der herrschenden Wohnungsnot?
3. Welche Maßregeln sind gegen eine solche Schädigung der Wirtschat und der Volksmassen gegeben oder welche Maßregeln gedenkt die Reichsregierung dagegen zu ergreifen?

Berlin, den 5. Mai 1922

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